Mangostrudel. Ab jetzt wird es spannend:)

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Überall herrscht Zufall. Lass deine Angel nur hängen; wo du´s am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch.

Ovid


Strudel – ist eines der beliebtesten Desserts in der Welt. Es besteht aus einem sehr dünnen Teig in denen die Füllung eingewickelt ist. Damit bekam Strudel auch seinen Namen. Oder buchstäblich Whirlpool. Auch nicht schlecht?:)

 Traditionell wird der Teig aus Wasser, Öl und Mehl mit hohel Glutengehalt zubereitet. Zubereiten vom Strudelteig ist eine echte Handarbeit und es setzt etwas Kenntnisse voraus. Deshalb sparen sich viele die Mühe und kaufen schon es halbfertig. Aber es lohnt sich das ztu versuchen. Glaub mir!

In Wien sagte man: „Ein guter Bäcker zieht den Teig so dünn, dass man darauf Liebesbriefe schreiben kann.“ Deshalb nur ein gewissenhafter guter Bäcker und Konditör mit viel Liebe zum Strudel kann den besten und leckersten Strudel backen.

Heute die beliebteste Strudelart ist, natürlich, Apfelstrudel. Wobei es gibt noch inzwischen viele andere verschiedene Strudelvariationen. Sowie Mandelstrudel oder Ananasstrudel. Man kann sogar alle drei gut zusammen kombinieren: Apfel, Mango und Ananas.

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 Es begann sein Leben in Österreich und Bayern. Und mit der Zeit wurde der Strudel weltweit berühmt. Man wickelt buchstäblich kleine Apfelstücke, Rosinen und Zimt zusammen. Man fügt etwas Paniermehl dazu. Es gibt auch Rezepte, wo die Nüsse (Mandeln, Walnüsse) und Rum zu finden sind. Frischgebackener Strudel wird oft mit Sahne oder Vanilleeis serviert.

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Man kann auch für die Füllung Kirschen und Birnen, Pfirsiche und Aprikosen, Nüssen und Mohn, Quark und Frischkäse verwenden.

Etwas zu Geschichte..


Wahrscheinlich hat jeder mindestens einmal in seinem Leben gehört den berühmten Namen „Wiener Apfelstrudel“. Wien – der Ort, wo Strudel sein berühmtes Leben begonnen hat. Von dort aus ging die Geschichte des Strudels in alle Weltecken. Und auch seine feine Art:) Aber was wirklich interessant ist: in die österreichsche Hauptstadt kam Strudel als eine ferne orientalische Süssigkeit. Die Araber waren die ersten, die diese feine Dessert erfunden haben; damals basierend auf sehr dünnen Teig, Rosengelee und Orangensirup. Allerdings war ihr Herstellungsverfahren etwas unterschiedlich von der heutigen Zubereitungsart des Strudels. Die gefüllte Schichten wurden einfach aufeinander platziert. Dieser Ansatz wird noch benutzt, um Baklava vorzubereiten.

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Als die Türken kamen nach Ungarn, entdeckten die Einheimischen in der Zeit einen speziellen Kuchen auf der Basis von dünnen Teig. Weizenmehl von dort hatte solch einen hohen Glutenanteil, was auch die Qualität des Teiges deutlich verbessert hat. Strudelbacken wurde schnell berühmt.

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Während der Habsburger Monarchie kam Strudel zum ersten Mal nach Wien, wo er vervollständigt wurde. Im Laufe der Zeit wurde er populär in dem ganzen österreichisch-ungarischen Reich.

Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden verschiedene Arten von Toppings erfunden und Strudel hat einen besonderen Platz in der österreichischen Küche gewonnen.

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Zum Anfang des 1800 verwendet man für die Füllung Mandeln, Grieß, Reis und Mohn. Auch Milch und Sahne, Trauben, Pflaumen, Kirschen, Birnen, Aprikosen, Kaffee und Zimt.

So viel zu Geschichte. Und jetzt versuchen wir es Mal zusammen:

Zubereitungszeit: 30 Minuten Schwierigkeit: Einfach
Kalorien: 313 kcal / Stück

Es sind Zutaten für 8 Stücke.

  • Für den Strudelteig:
  • 200 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Butter zum Bestreichen
  • Für die Füllung:
  • 3 Mangos
  • 50 g Paniermehl
  • 6 EL Butter
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Zucker
  • 5 EL Sahne
  • 2 EL Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mangostrudel

  1. Das Mehl auf eine Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Flöckchen zugeben und unterkneten. Salz und 5 El warmes Wasser hinzufügen und alles schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Mehrmals gut durchkneten. Den Teig abgedeckt 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
  2. Die Mangos vom Stein schneiden, schälen und in kleine Würfel schneiden.
  3. Das Paniermehl in 1 El Butter rösten, gemahlene Mandeln zugeben und kurze Zeit mitrösten. Zucker unterheben, Masse erkalten lassen. Sahne steif schlagen und kalt stellen.
  4. Den Strudelteig auf einem bemehlten Tuch ausrollen, leicht mit Butter bestreichen und mit den Händen zu einem Rechteck (ca. 50 × 70 cm) ziehen, bis er fast durchsichtig ist. Zwei Drittel der Butter daraufstreichen, dann das Paniermehl auf etwa zwei Drittel des Teiges streuen. 3 cm an den Rändern frei lassen. Den Backofen auf 220 °C (Umluft 200 °C) vorheizen.
  5. Mangowürfel mit Mandelmischung, Mandelblättchen und Sahne vermengen und auf dem Teig verteilen. 3 cm an den Rändern frei lassen. Dann den Teig von der längeren Seite her, an der Füllung beginnend, mit Hilfe des Tuchs zusammenrollen. Die Enden gut zusammendrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen, fetten und etwa 30 Minuten backen.

Brenn- und Nährwerte pro Stück*

Brennwert: 313 kcal / 1310 kJ

* Hinweis zur Berechnung: 1 Stück = 1/8 des zubereiteten Rezepts

Meiner sah so aus:

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Ich wünsche euch unglaublich viel Spaß beim Ausprobieren und berichtet mir doch einfach Mal darüber, wie es so gelaufen. Ich drück Euch die Daumen!

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Eure Xana

11 Gedanken zu “Mangostrudel. Ab jetzt wird es spannend:)

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