Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen..

Mandel-Safran-Kranz

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Ob als Bestandteil edlen Parfums oder zum Färben ausgewählter Kleidungsstoffe und Speisen, Safran symbolisierte in königlichen Kreisen Wohlstand und Macht und wird bis heute besonders als edles Gewürz in der feinen Küche geschätzt. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt und eine besondere Backzutat. Die Königin der Gewürze verleiht Gebäck ein wundervolles Aroma, man muss jedoch bei der Verwendung auf einiges achten, damit der Safran-Kuchen gelingt. In der Antike waren einige Gewürze als so wertvoll, dass für einige von ihnen manche Menschen waren bereit, sein letztes Gold dafür loszuwerden. Einer von ihnen war ein kostbares Gewürz Safran. Und er ist immer noch extrem wertvoll und selten. Es hat immer noch den Status „Gold“ zwischen den Gewürzen.

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Früher war Safran ein obligatorisches Attribut von den verschiedenen religiösen Ritualen. Dadurch wurde die Gewürze später als göttlich angesehen. Zum Beispiel, die Kleidungfarbe der tibetischen Mönche simuliert genau den sonnigen Schatten von Safran.

Vorsicht: Pur oder gestreckt?

Übrigens, da die Gewürze so teuer ist und wertvoll haben es Viele gelernt es zu fälschen und etwas zu fabrizieren, was sich der göttlichen Gewürze ähnelt. Was man aber gut sagen kann über die anderen wertvollen Sachen.

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Oft ersetzt man Safran mit Kurkuma. Kurkuma – Indiens heilige Pflanze gegen Volkskrankheiten.

Kurkuma Kurkuma

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Für die Menschen, die noch nie was von Safran gehört haben, bleibt der Unterschied unbemerkbar. Hauptsache: die Farbe ist orange und wie es riecht..? Na ja, wer weiß das schon. Oft werden die Staubgefäße von der Krokusblume mit etwas Mais gemischt, was,auch sehr leicht verwirren kann. Besonders, wenn man von der Gewürze vorher nie gehört hat. Die Färbungen mit sogenannten Safranaroma sind nicht selten. Dabei wird nur der „richtige“ Farbstoff eingesetzt. Die Tricks sind zwar clever, aber man sollte doch am Boden der Tatsache bleiben und wissen, daß das kostbares Gewürz sollte man nicht verdächtig billig kaufen.

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Ein kleiner Test gibt schnell Aufschluss:
Wenn man echten Safran in warmes Wasser gibt, verfärbt sich das Wasser zunächst nur blass gelblich, um dann nach und nach ein immer intensiveres Gelb anzunehmen.

Dried saffron on the white bowl with spoon


Färbt sich das Wasser dagegen sofort sehr gelb, dann ist dafür das Auswaschen des zugegebenen Farbstoffes verantwortlich: Hier wurden Ihnen auch gefärbte Blütenbestandteile als „echter Safran” verkauft.

Das Gewürz ist es – (zu den Krokussen gehörende) im Herbst blühende Pflanze mit schmalen Blättern und purpurfarbenen Blüten, die besonders im Mittelmeerraum als Gewürz- und Heilpflanze und zur Gewinnung von Farbstoff angebaut wird.

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Wie bei fast allen Blumen, so enthält auch jede violette Blüte in ihrer Mitte einen so genannten Griffel, der sich jedoch ganz vorn in drei Narben verzweigt. Um echten Safran zu gewinnen, werden ausschließlich die süß-aromatisch duftenden Stempelfäden an diesen Griffelenden vor Ort in Handarbeit gesammelt und anschließend getrocknet. Die Farb- und Aromastoffe sind ausschließlich in den winzigen Blütennarben enthalten; alle anderen Blütenbestandteile sind in dieser Hinsicht wertlos.

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Wussten Sie schon …

  • … dass der Wirkstoff „Crocin” dem Safran seine gelb-färbende Wirkung verleiht? Crocin löst sich besonders gut in warmem bis heißem Wasser; seine Färbekraft besitzt es sogar noch bei einer Lösungsverhältnis von 1:100.000!
  • … dass dem im Safran enthaltenen „Safranal” der kräftig-aromatische Duft zu verdanken ist, der ihn so unverwechselbar macht?
  • … dass der typische, unnachahmlich erdig-bitter-süße Geschmack mit einer feinen Honig-Note des Safrans vom so genannten„Picrocrocin”-Anteil herrührt? Auch hier entscheidet der Anteil des Wirkstoffs über die Intensität.
Im Geschmack…

Im Geschmack betört Safran letztendlich durch eine leicht bittere, herbe und zart-scharfe Note, färbt gelb und wird in der Küche behutsam verwendet. Ob für eine provenzalische Bouillabaisse, ein schmackhaftes Risotto oder eine bunte Paella, Safran neutralisiert und wirkt als basische Grundlage und verfeinerndes Element.

Jetzt aber zurück zum Kranz:)

Zubereitungszeit: 35 Minuten Schwierigkeit: Einfach
Kalorien: Keine Angaben
Brennwert:
Keine Angaben

Zutaten für 12 Portionen:

  •  500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 115 g Zucker
  • 1 Pck. gemahlener Safran
  • 1 Ei
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß
  • 60 g Orangeat
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Fett für die Form
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

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Zubereitung Mandel-Safran-Kranz

  1. Aus Mehl, Hefe, lauwarmer Milch, Salz, Butter und 40 g Zucker einen Hefeteig bereiten und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Safran und das Ei unter den Teig heben und gut durchkneten.
  2. Für die Füllung die Mandeln mit dem restlichen Zucker, dem Eiweiß und dem fein gehackten Orangeat mischen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, dann zu einem Rechteck von 35 x 50 cm Größe ausrollen. Die Mandelfüllung auf den Teig streichen.
  4. Den Teig von der Längsseite her aufrollen und die Rolle in 12 Stücke schneiden.
  5. Eine Kranzform (26 cm Durchmesser) mit Loch in der Mitte einfetten und die 12 Stücke hineinsetzen. Den Kranz weitere 30 Minuten gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Das Eigelb verquirlen, den Kranz damit bestreichen und im Ofen etwa 30 Minuten backen. Abgedeckt in der Form abkühlen lassen.

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Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen und schreibt mir über Eure Erfahrungen.

Eure Xana

14 Gedanken zu “Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen..

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