Ich hab´ heute mal wieder Sport gemacht. Ritter Sport. Zwei Tafeln..

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Sie sind klein, sie sind bunt und sie tragen einen Helm aus Buttercreme. Der schützt sie allerdings nicht vor den Vergleichen mit ihren weniger spektakulären Verwandten, den Muffins.

Cupcakes sind schick. Und haben es nach Muffins, Brownies und Cookies auch über den Atlantik geschafft.

Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen.

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Wahre Fettnäpfchen sind sie, diese Cupcakes. In jeder Hinsicht. Für Kenner ist es eines zum Genießen, für die anderen eher zum Reintreten.

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Doch einen Cupcake würde man siezen, einen Muffin wohl hingegen duzen.:)

Der bunte Buttercremeturm auf süßem Teig wird mit Streuseln, Perlen oder Kugeln verziert. Fast erinnern sie so an ein kleines Geschenk. Lecker!

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Mal zum Rezept: Ganz nebenbei finde ich das Frosting sowohl viel zu süß, als auch, vielleicht, ein wenig schwer. Ich, persönlich, würde ein Frosting aus Sahne mit weniger Zucker, mit Vanille bevorzugen, aber darüber gibt es sicher viele Ansichten. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Menge des Teigs für genau 12 normal große Cupcakes reicht. Dies wird oft als Selbstverständlich hingenommen, aber es ist durchaus ein Grund zur Freude und etwas, das man wirklich loben sollte.

Cupcakes sind KEINE Muffins! Sie unterscheiden sich grundlegend vom Teig und Aussehen. Der Cupcake Teig ist viel weicher und luftiger als der eines Muffins. Auch haben Muffins keine Cremehaube, Überzug oder ein tolles Dekor.

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Mehrere Faktoren haben zum Siegeszug der Cupcakes und deren Namensgebung beigetragen: Im 19. Jahrhundert gab es noch keine Muffin-Backförmchen wie man sie heute kennt, daher wurden sie in Tassen gebacken.

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Cupcakes sind im Vergleich zu Muffins feiner und edler. Der Teig von einem Cupcake besteht aus einem Rührkuchen, die Dekoration gilt als Highlight. Ob Fondant, Frischkäsecreme, Buttercreme oder Schokolade – es gibt dutzende Farben und Formen für die Cupcakes. Der Vorteil an den Cupcakes ist die Leichtigkeit. Man braucht weder einen Löffel noch einen Teller. Auf Partys sind Cupcakes der neueste Renner. Die Basis von einem Cupcake besteht aus dem Rührkuchenteig. Die Creme wird mit einem Spritzbeutel aufgetragen. Verziert wird der Cupcake mit Streuseln oder Schokolade wie Zuckerförmchen. Und somit zum Backen:

Zubereitungszeit: 20 Minuten Schwierigkeit: Einfach
Kalorien: 337 kcal / Stück
Meine Wertung
Easy
  • Zutaten für 12 Stücke

  • Papierförmchen für das Blech
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 2 Äpfel
  • Für das Frosting
  • 100 g Doppelrahmfrischkäse
  • 60 g weiche Butter
  • 1 TL Zimt
  • 250 g gesiebter Puderzucker
  • Apfelspalten zum Garnieren

Zubereitung Apfel-Zimt-Cupcakes mit Zimt-Frosting

  1. Den Backofen auf 170 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen, danach die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Zimt mischen und unter die Butter-Ei-Masse mischen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und je nach Geschmack klein würfeln oder fein reiben. Anschließend unter den Teig heben, diesen dann auf die Förmchen verteilen und auf der mittleren Einschubleiste etwa 25 Minuten backen. Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  3. Für das Frosting den Frischkäse mit Butter cremig aufschlagen. Den Zimt unter den Puderzucker mischen und beides unter die Frischkäsemasse rühren. Sollte die Konsistenz zu weich sein, weiteren Puderzucker unterrühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und auf den Cupcakes verteilen oder mit einem flachen Messer verstreichen. Mit einigen fein geschnittenen Apfelspalten garnieren.

Brenn- und Nährwerte pro Stück*

Brennwert: 337 kcal / 1411 kJ Eiweiß: 4 g Kohlenhydrate: 41 g Fett: 17 g

Das kleine Törtchen lässt der Kreativität alle möglichen Freiheiten – es gibt nichts, was bei den Cupcakes nicht gibt. Aus diesem Grund gibt es bei den Rezepten eine enorme Vielfalt.

Also, sei kreaitiv.
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Meine hatte ich oben drauf etwas mit Kaffe Glausur gemixt. Schmeckt noch hervorragender!
Viel Glück!

Wie wäre es mit einem Stückchen Schweiz?:)

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Mein Mann ist oft auf Geschäftsreisen. Kürzlich ging er in die Schweiz, wo er einen köstlichen Apfelkuchen probiert hat. Zu Hause angekommen, hat er mich sofort darum gebeten, es zu backen. Genau eins zu eins.

„Keine leichte Aufgabe“; dachte ich mir. Aber ich habe es trotzdem versucht. Schaut doch Mal rein, was dabei heraus gekommen:)
Die Basis des Kuchens – Sandteig. Und die Haupt „Highlight“ – viele, viele Toppings. Auf diese Weise wird so ein Kuchen sehr saftig und sehr zart.

Ehrlich: es ist mein Lieblingskuchen. Ein gewöhnlicher Apfelkuchen und trotzdem mit seinem „Highlight“:)

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Zubereitungszeit: kurze 40 Minuten Schwierigkeit: Mittel (Das schaffst Du)
Kalorien: 434 kcal / Stück


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Zutaten für 12 Stücke

  • Für den Teig:
  • 250 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Salz
  • 125 g Butter
  • Butter für die Form
  • Für den Belag:
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 800 g Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Prise Zimt
  • Für den Guss:
  • 30 g Butter
  • 1 TL Speisestärke
  • 300 ml Sahne
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • Zucker zum Bestreuen
  • Butter zum Bepinseln

Zubereitung Schweizer Apfelkuchen mit Sahneguss

  1. Für den Teig Mehl mit 1 Prise Salz mischen und mit der kalten Butter in Stückchen sowie 2 El Wasser zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Springform (24 cm Ø) mit Butter einfetten, den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Form damit auskleiden und den Boden mit den gemahlenen Mandeln bestreuen. Die Butter zerlassen, Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Sofort die Apfelschnitze mit Zitronensaft mischen und dann auf dem Kuchenboden verteilen. Mit der zerlassenen Butter bepinseln und mit Zucker und Zimt bestreuen. Für 15 Minuten in den Ofen schieben.
  3. Für den Guss Zucker, Vanillezucker, Eier und Eigelb miteinander schaumig rühren. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, dann die Speisestärke darin anschwitzen. Alles mit Sahne ablöschen, diese aber nicht aufkochen lassen, dann nach und nach zur Eier-Zucker-Mischung geben. Diese Creme über den Kuchen gießen und weitere 25 Minuten backen.
  4. Nach der Backzeit den Kuchen mit etwas zerlassener Butter bepinseln und mit 1–2 El Zucker bestreuen. Bei starker Oberhitze leicht karamellisieren lassen, dann herausnehmen und abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Brenn- und Nährwerte pro Stück*

Ungefähr so einen Stück:

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Brennwert: 434 kcal / 1817 kJ Eiweiß: keine Angabe Kohlenhydrate: keine Angabe Fett: keine Angabe

Das Kleingedruckte:

* Hinweis zur Berechnung: 1 Stück = 1/12 des zubereiteten Rezepts

Huuh..:) Es war nicht easy. Eslief nicht alles ganz reibungslos. Aber geschafft haben wir es:)

P.S. Es ist kein Strudel, es ist einfach anders!

LASST EUCH SCHMECKEN!